MBD in der Qualitätssicherung: Digitale Prüfmerkmale direkt im Modell

Wenn Toleranzen, Prüfmerkmale und Spezifikationen direkt im 3D-Modell abgebildet sind, entstehen neue Möglichkeiten für die Qualitätssicherung. Mit Model-Based Definition (MBD) entfällt das manuelle Ableiten von Prüfmerkmalen aus Zeichnungen – und damit viele Fehlerquellen. Die Qualität ist nicht mehr Interpretationssache, sondern datenbasiert.

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Warum MBD für die Qualitätssicherung so wirkungsvoll ist

  1. Maschinenlesbare Prüfmerkmale: Abmessungen, Form- und Lagetoleranzen sowie Oberflächengüten direkt im 3D-Modell hinterlegt.
  2. Automatische Merkmalsextraktion: Tools wie Control X oder CETOL lesen PMI direkt aus.
  3. Weniger manuelle Schritte: Zeichnungen werden reduziert oder entfallen ganz.
  4. Mehr Sicherheit: Normkonformität durch ISO GPS, eindeutige Definitionen.
  5. Durchgängige Prozesse: Prüfplanung und -durchführung werden digitalisiert.

Toleranzanalyse verstehen

  • Mit CETOL 6σ lässt sich das Bemaßungsschema noch vor der Angabe mit MBD-Bemaßungen auf Vollständigkeit und Eindeutigkeit validieren.
  • Die PMIs können dann automatisch ins 3D-CAD-Bauteil übertragen werden. Das spart Zeit und Aufwendungen.

Herausforderungen in der Praxis – und wie MBD hilft

Früher ohne MBD:

  • Prüfpläne mussten manuell erstellt und abgeglichen werden.
  • Zeichnungen wurden unterschiedlich interpretiert.
  • Wiederholbarkeit war schwierig sicherzustellen.

Heute mit MBD:

  • Prüfmerkmale werden automatisch aus dem Modell gelesen.
  • Alle Beteiligten arbeiten mit der gleichen Datenbasis.
  • Prozesse werden reproduzierbar, normgerecht und auditierbar.

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Mit der 3-Schritt-Methode erfolgreich MBD einführen.

Ihr Weg beginnt mit einer strukturierten Anforderungsanalyse

Am Anfang steht die Analyse: Gemeinsam mit Ihnen klären wir, wo Sie heute stehen, welche Systeme, Prozesse und Rollen im Einsatz sind, und welche Potenziale für MBD bestehen. Auf dieser Basis entsteht ein realistischer, auf Ihr Unternehmen abgestimmter Fahrplan.

Darauf folgt unsere strukturierte 3-Schritt-Methode:

1. Grundausbildung GPS

Wir schaffen ein gemeinsames Verständnis von ISO GPS in Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung. Dazu vermitteln wir Grundlagen zu GPS-Normen (gemäß ISO 8015) und zeigen praxisnah, wie Toleranzspezifikation und Interpretation in der Konstruktion funktionieren. Ziel ist es, Missverständnisse zu vermeiden und Fehler zu reduzieren.

2. Grundausbildung MBD/MBE

Aufbauend auf GPS vermitteln wir die Konzepte von Model-Based Definition und Model-Based Enterprise. Wir zeigen, wie Produkt- und Fertigungsinformationen (PMI) in 3D-CAD-Modelle eingebunden werden, um durchgängig mit Fertigungs- und Qualitätsprozessen verknüpft werden zu können. Ergebnis: das Modell wird zur zentralen Informationsquelle.

3. Umsetzung über Proof of Concept und Rollout

In einem Pilotprojekt wird MBD in der Praxis erprobt. Wir analysieren Abläufe, holen Feedback ein und optimieren. Danach planen wir gemeinsam den Rollout: von der Skalierung auf weitere Abteilungen bis zur Unterstützung bei Schulung, Implementierung und Change-Management.

Deshalb mit INNEO.

Wir übersetzen Normen in praktikable Prozesse.

Unsere Expert:innen für CAD, QS und Messtechnik wissen, worauf es ankommt: normgerechte Spezifikation, automatisierte Verarbeitung, praxisnahe Umsetzung. Mit über 40 Jahren Erfahrung und starken Partnern wie PTC und Tools wie CETOL für die Toleranzanalyse und Control X begleiten wir Sie auf dem Weg zur digitalen Qualitätssicherung.

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